Verladetraining – Pferd verladen: schnell, sicher, stressfrei

 

Verladetraining-Pferdekommunikation

Falsches Verladetraining macht aus schwierigen Pferden SEHR schwierige

Jedes Training stabilisiert sowohl gutes als auch schlechtes Verhalten Ihres Pferdes. Mehr noch: Gutes wird wahrscheinlich besser – Schlechtes wird garantiert schlechter.

Verlade-Versuche sind keine Verladetraining! Auch dann nicht, wenn sie gelegentlich gelingen, weil Ihr Pferd einen guten Tag erwischt hat. Im Ernstfall (Fahrt zu Lehrgang, Turnier oder Pferdeklinik) werden Sie viel Zeit und Mühe aufwenden müssen, um Ihr Pferd in den Hänger bekommen.

Sedierung mit Sedierpaste oder Injektion ist auch keine dauerhafte Lösung. Ein schwach sediertes Pferd wird sich weiterhin aktiv gegen das Verladen wehren. Und ein stark sediertes Pferd in den Hänger zu schieben, wird Ihnen nicht gelingen. Ganz abgesehen von der Gefahr des Zusammenbrechens eines sedierten Pferdes im Hänger. Oder vom Nachlassen der Sedierung und beginnender Panik Ihres Pferdes vor Ende der Fahrt.

Einen Umzug mit Ihrem Pferd sollten Sie einem Pferdetransporteur mit großem LKW überlassen. Einen LKW mögen Pferde eher als einen normaler Pferdeanhänger. Er bietet beim Einsteigen mehr Platz und er ist freundlicher und heller. Außerdem werden die Pferde oft schon während des Einsteigens quer zur Fahrtrichtung gedreht. Das vermittelt ihnen den Eindruck, sich von der ‚Gefahr‘ abwenden zu können.

Ohne ein klares Konzept, das bei jedem Training zu Verbesserungen führt, werden Sie vermutlich nicht weiterkommen. Besser, Sie lassen Ihre Verlade-Versuche bleiben. Denn falsches Training ist der ’sicherste Weg‘, um aus schwierigen Pferden SEHR schwierige Pferde zu machen.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Verladetrainer

Zum sicheren Verladen gehört, NIE die Heckstange / Hängerklappe zu schließen, bevor Ihr Pferd nicht ABSOLUT GELASSEN im Hänger stehenbleibt. Einem Pferd den ‚Fluchtweg‘ zu versperren, bevor es vertrauensvoll im Hänger stehenbleibt, ist immer eine schlechte und gefährliche Entscheidung.

Auch rasch die Heckstange einzuhängen ist keine sinnvolle Vorgehensweise. Sie werden Ihr Pferd nur ein Mal über den Tisch ziehen können. Beim nächsten Mal wird es aufpassen. Es wird entweder nicht ganz in den Hänger gehen oder wieder den Rückwärtsgang einlegen, bevor Sie die Heckstange einhängen können.

Außerdem bringt ein Pferd, das nach Schließen der Heckstange panisch wird, sich selbst und alle Menschen in Gefahr, die es ‚befreien‘ wollen. Selbst wenn dieses Abenteuer ohne größere Schäden ausgeht, wird ein Pferd aufpassen, nie wieder in eine solch unangenehme Situation zu kommen.

Es kann aber auch viel schlimmer kommen:

„Ich war vorne und habe sie in Ruhe gefüttert, als plötzlich die Heckklappe mit einem Geräusch zugedrückt wurde. So schnell konnte ich nicht schauen, wie sie rückwärts aus dem Hänger, die Laderampe nach unten gedrückt hat, meine Trainerin stürzte, und mein Pferd über sie weg …“

„Meine Stute muss dann auch bemerkt haben, dass nun hinter ihr die Rampe hoch war. Dann ging alles ganz schnell… Meine Stute setzte sich auf den Hintern, überschlug sich und versuchte sich aus der Rückenlage wieder aufzurichten. Meine Freundin hat es während dessen, Gott sei Dank, von hinten zum Seitenausstieg geschafft. Es war die Hölle. Ich sah nur noch überall Beine und Hufe fliegen.“

Weiterlesen: Verladen: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Verladetrainer

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Trainings-Voraussetzungen: Das sollten Sie und Ihr Pferd beherrschen, bevor Sie mit dem Verladen beginnen

Ihr Pferd sollte halfterführig sein und problemlos antreten und anhalten. Dies erfordert Aufmerksamkeit und Folgsamkeit bei Ihrem Pferd. Und es erfordert konsequentes Reagieren Ihrerseits, wenn Ihr Pferd nicht bereitwillig mit Ihnen kooperiert.

Sie sollten in der Lage sein, Ihr Pferd ohne Aufwand und Diskussionen vorwärts und rückwärts bewegen zu können. Das brauchen Sie, wenn Ihr Pferd auf dem Weg in den Pfedehänger stehenbleibt. Dann müssen sie die 400+ Kilogramm Ihres Lieblings wieder in Bewegung bringen.

Außerdem sollten Sie bei Ihrem Pferd ohne Aufwand und Diskussionen die Vor- und Hinterhand bewegen können. Hinterhand- und Vorhandweichen sind Respektsgesten gegenüber Leittieren. Ihr Pferd erkennt Sie damit als Führungsperson an.

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Vermeiden Sie die 9 häufigsten Fehler

Beim Pferd verladen werden viele Fehler gemacht. Mit Pferdeverstand, kluger Planung und Organisation kann Verladen wirklich einfach sein. Oder schwierig, wenn Sie

  • mit mangelnder innerer Ruhe verladen
  • Zeitdruck beim Verladen haben
  • mit ungünstige Umgebungsbedingungen kämpfen
  • ungeeignete Ausrüstung haben
  • schlecht vorbereitet sind
  • eine ungewohnte Verladesituation vorfinden
  • von anderen abhängig sind

Weiterlesen: Pferd verladen: Vermeiden Sie die 9 häufigsten Fehler

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Die 4 Verlade-Phasen

Phase 1 – Das Pferd folgt seinem Menschen in den Hänger: Diese Phase ist zwar schwierig, aber nicht so gefährlich wie die Phase mit dem Einhängen der Heckstange. Die meisten Pferde gehen willig bis vor die Hängerklappe und schauen in den Hänger. Fast ebenso viele setzen auch noch die Vorhand auf die Klappe.

Danach wird es sehr oft schwierig, wenn das Pferd auch mit der Hinterhand auf die Klappe treten soll. Das hängt weniger mit der Hinterhand als mit dem Pferdekopf zusammen: Steht die Hinterhand auf der Klappe, befindet sich der Kopf im Hänger. Damit kann das Pferd seine Umgebung nicht mehr so gut wahrnehmen: es kann schlechter sehen, schlechter hören, schlechter riechen und seitliches Ausweichen ist auch nicht mehr möglich. Also eine ziemlich unangenehme Lage.

Schließlich folgt das Pferd in den Hänger. Viele Pferde lassen einen Hinterhuf auf der Klappe stehen. Andere nehmen ihn zwar mit in den Hänger. Aber sie setzen ihn nur auf der Spitze auf, um jederzeit den Rückwärtsgang einlegen zu können. Lange halten es die Pferde aber im Hänger nicht aus. Sie fühlen sich unsicher und gehen daher lieber zügig aus dem Hänger.

Phase 2 – Das Pferd bleibt im Hänger stehen: Diese Phase ist relativ gut zu bewältigen und sie birgt auch wenig Verletzungsrisiken. Es geht zunächst einmal darum, dass das Pferd zumindest kurzzeitig alle Hufe belastet. Als nächstes soll es an Bruststange stehenbleiben, ohne festgehalten zu werden. Als nächstes soll es auch dann stehenbleiben, wenn der Mensch aus dem Frontausstieg steigt, nach hinten geht, nach vorn geht und wieder einsteigt. Und erst wenn der Mensch es zum Aussteigen auffordert, soll es gelassen rückwärts aus dem Hänger gehen.

Phase 3 – Die Heckstange einhängen und die Hängerklappe schließen: Dies ist eine sehr kritische und auch verletzungsanfällige Phase – wenn sie nicht ausgiebig und zuverlässig vorbereitet wird! Denn mangelnde Vorbereitung führen zu Rückschlägen im Trainingserfolg, zu Verletzungen bei Mensch und Pferd und zu Schäden am Hänger.

Aus Sicherheitsgründen üben wir in unseren Verladetrainings immer zuerst mit der Heckklappe (natürlich ohne sie zu verriegeln). Denn ein Pferd, das plötzlich mit Wucht nach hinten geht, kann die Hängerklappe aufdrücken und den Hänger verlassen (der Mensch steht sicher neben der Klappe). Das ist zwar nicht schön, aber ein panischer Kampf mit der eingehängten, nicht nachgebenden Heckstange, birgt viele größere Gefahren.

Wenn das Pferd das Schließen der Heckklappe ruhig und gelassen akzeptiert, wird mit der Heckstange weitertrainiert. Schließlich werden sowohl die Heckstange eingehängt und die Hängerklappe geschlossen und verriegelt. Dann fehlt nur noch, das Pferd vorn anzubinden (liegt im Ermessen des Menschen) und den Frontausstieg zu schließen.

Phase 4 – Verladen, fahren, entladen: In dieser Phase sollen der komplette Verlade-, Fahr- und Entladevorgang stabilisiert werden. Zunächst auf dem Heimat-Hof; dort ist alles vertraut und das Pferd hat wenig Anlass, nervös und unkooperativ zu werden. Als nächstes fährt man zum nahegelegenen Nachbar-Hof. Falls dort das Wiedereinladen nicht klappen sollte, ist der Nachhauseweg nicht so weit. Dann werden die Fahrstrecken und Fahrzeiten behutsam gesteigert, bis das Verladen zu einer ganz normalen Sache geworden ist.

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Einzel-Training: Ablauf, Geld-zurück-Garantie, Inklusiv-Leistungen und Kosten

Videoaufnahmen vor Beginn des Verladetrainings dienen einem Vorher-Nachher-Vergleich. Mit den Aufnahmen am Ende des Trainings schneiden wir Ihnen ein privates Video als Beweis Ihres Erfolges. Genießen Sie es ganz alleine oder teilen Sie es mit Freunden. Diese Videodokumentation ist selbstverständlich im Trainings-Preis enthalten.

Nach 1-2 Stunden führen Sie Ihr Pferd alleine auf den Hänger und es bleibt unangebunden bei offener Hängerklappe darin stehen. Dies ist ein entscheidender Punkt beim Verladetraining, weil Sie Ihrem Pferd gegenüber Führungswillen und Führungsfähigkeit bewiesen haben.

Ihr Pferd bekommt danach eine Denkpause, bei der es sich in seiner Box oder beim Grasen etwas entspannen kann. Wir dagegen nutzen die Pause für Fragen und sprechen ab, wie es nach der Pause weitergeht.

Im 2. Abschnitt des Verladetrainings wiederholen Sie das Ein- und Aussteigen immer wieder. Dabei werden sowohl Sie als auch Ihr Pferd immer entspannter. Je nach Verfassung von Pferd und Besitzer machen wir eine kurze Fahrt, die ebenfalls für Ihr persönliches Video dokumentiert wird.

In der Folgezeit üben Sie eigenständig weiter. Denn genauso wichtig wie das eigentliche Verladetraining, ist das Pferd verladen zu festigen. Sie werden dabei feststellen, dass nicht nur Ihr Pferd immer gelassener wird, sondern dass auch Sie sich immer wohler und sicherer fühlen..

Dabei sind wir weiterhin für Sie da, telefonisch, per Mail oder Video, um Sie aus der Ferne beim Training zu unterstützen und aufkommende Fragen zu beantworten. Diese Nachbetreuung ist natürlich ebenfalls im Trainings-Preis enthalten.

Geld-zurück-Garantie: Wir erstatten Ihnen 50% des Trainings-Preises, wenn sich Ihr Pferd nach spätestens 3 Stunden nicht verladen lässt. Sie entscheiden danach, ob Sie uns für den Rest der Summe noch einmal beauftragen oder aber selbst nach unseren Empfehlungen weiterüben..

Wir bitten um Barzahlung am Trainings-Ende. Sie erhalten danach eine detaillierte Rechung, die ggf. steuerlich oder beim Reitverein für einen Zuschuss geltend gemacht werden kann..

Ein eingezäuntes Gelände oder eine kleine Reithalle genügen fürs Pferd verladen. Um Auto und Hänger sollten einige Meter Platz bleiben. Die nötige Pferde-Ausrüstung für das Training bringen wir mit.

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Verladetraining-Einzel-Training zusammengefasst:

Kursart: EINZEL-Training

+ inklusiv: Begleitperson

+ inklusiv: Video-Dokumentation

+ inklusiv: Nachbetreuung

Training: 80,- € / Std (max. 3 Std.)

Fahrtkosten: 1,- € / km

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Zum: Kontakt-Angebot-Buchung-Formular

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Kleinstgruppen-Training: Individuelles Verladetraining auch bei mehreren Teilnehmern

Unser Versprechen bzgl. Einzel-Training gilt selbstverständlich auch beim Kleinstgruppen-Training: Jedes Reiter/Pferd-Team wird einzeln trainiert und über das Verladetraining hinaus telefonisch, per Mail oder Video individuell betreut.

Kosten sparen Sie schon ab einem zweiten Teilnehmer und erst recht bei Kleinstgruppen-Trainings, denn Sie können die Fahrt-Kosten untereinander aufteilen. Das ergibt bei größeren Entfernungen einen viel günstigeren Preis je Teilnehmer!

Der Ablauf des Verladetrainings ist ähnlich wie bei einem Training mit nur einem Reiter/Pferd-Team. Der zweite Abschnitt des Verladetrainings kann am selben Tag oder auch am nächsten Tag stattfinden (z.B. bei Wochenend-Trainings).

Weiterlesen: Hängertraining Pferd – In 3 Stunden zum Verlade-Profi

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Verladetraining-Kleinstgruppen-Training zusammengefasst:

Kursart: EINZEL-Training für jeden Kleinstgruppen-Teilnehmer

+ inklusiv: Begleitperson

+ inklusiv: Video-Dokumentation

+ inklusiv: Nachbetreuung

Training: 80,- € / Std (max. 3 Std.)

Fahrtkosten: 1,- € / km (können zwischen den Teilnehmern geteilt werden)

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Zum: Kontakt-Angebot-Buchung-Formular

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Verladetraining-Kurs (Fernkurs): Mein Trainer und ich leben getrennt 😉

Wenn Ihnen nur der eine oder andere Kniff beim Verladen fehlt, dann wäre der Verladetraining-Fernkurs vielleicht genau das, wonach Sie schon lange suchen. Der gesamte Verladevorgang ist in Module mit Übungen und Trainingszielen aufgeteilt:

  • Modul 0 – Trainings-Methodik, Ausrüstung, vorbereitende Übungen
  • Modul 1 – Das Pferd folgt seinem Menschen in den Hänger
  • Modul 2 – Das Pferd bleibt im Hänger stehen
  • Modul 3 – Die Heckstange einhängen und die Klappe schließen
  • Modul 4 – Verladen, fahren, entladen

Näheres steht im Artikel, u.a. zu Zielgruppe, Voraussetzungen, Kursart, Besonderheiten und Vorteilen.

Weiterlesen: Verladetraining-Kurs: Mein Trainer und ich leben getrennt 😉

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Verladetraining-Fernkurs zusammengefasst:

Kursart: Fernkurs mit Video-Analysen, Trainings-Tipps, Telefon- und Mail-Beratung

+ inklusiv: 3 detaillierte Video-Analysen je Modul

+ inklusiv: Modul 0 – „Trainings-Methodik, Ausrüstung, vorbereitende Übungen“ gratis

+ inklusiv: Nachbetreuung

Training: 90,- € / Modul (in der Einführungsphase)

Fahrtkosten: entfallen

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So finden Sie den richtigen Verladetrainer

Ideales Verladetraining ist abgestimmt auf Sie, Ihr Pferd und Ihre Verladesituation. Unsere Tipps helfen Ihnen bei der Wahl des richtigen Verladetrainers. Wir sagen Ihnen,

  • warum Sie aus Gründen der Gefahren-Minimierung und des Preises ein Einzel-Verladetraining bevorzugen sollten
  • warum Sie sich teure Verladetraining-‚Therapien‘ sparen können
  • warum drei Stunden mit dem Verladetrainer reichen, um Sie in die Erfolgsspur zu bringen
  • warum Sie sich kein unpassendes Konzept aufzwingen lassen sollten
  • warum Sie auf vertragliche Hintertüren und Haftungsausschlüsse achten sollten
  • warum „Pauschal“ Kunden-freundlich und „nach Aufwand“ Anbieter-freundlich ist

Gehen Sie beim Verladetraining keine Kompromisse ein. Schauen Sie in die Details des Artikels und finden Sie einen Verladetrainer, der zu Ihnen und Ihrem Pferd passt.

Weiterlesen: Verladetraining Pferd: So finden Sie den richtigen Verladetrainer

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Ein Problempferd verladen braucht viel Geduld

Solange Pferde seelisch gesund sind, schaffen es unsere Kunden nach etwa 3 Stunden Verladetraining, ihr Pferd ohne fremde Hilfe ein- und auszuladen. Für traumatisierte Pferde jedoch gelten ganz andere Maßstäbe: Sowohl was die gesamte Trainingsdauer, die Häufigkeit der Trainingseinheiten als auch was Geduld und Kreativität auf Trainerseite betrifft.

Wenn Besitzer und Trainer nicht bereit sind, sich das Vertrauen eines traumatisierten Pferdes in vielen – teilweise ernüchternden und ermüdenden – Trainingseinheiten zu erarbeiten, sollten sie die Finger von solch seelisch geschundenen Pferden lassen!

Der Vertrauensaufbau beim Verladetraining traumatisierter Pferde sollte mit Übungen geschehen, die das Pferd nicht kennt. Denn mit bekannten Übungen sind auch meist die schlechten Erfahrungen mit bösen Menschen verknüpft. Jemanden, der eine Fischvergiftung überlebt hat, zum Fischessen in ein Nobel-Restaurant einzuladen wäre ziemlich unsensibel.

Wir brauchen daher Übungen, die beim Pferd keine schlechten Erinnerungen und damit schlechtes Verhalten wecken. Die Pat Parelli 7 Games sind dabei ein bewährtes Mittel, in Ruhe und über Wochen neues Vertrauen aufzubauen.

Weiterlesen: Verladetraining Problempferd: Verladen braucht viel Geduld (1v2)

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Ein Fohlen oder ein junges Pferd spielerisch verladen

Beim Fohlen verladen ist es besonders wichtig, eine Übung in viele kleine Schritte zu zerlegen und diese Schritte einzeln zu trainieren. Durch zahlreiche Wiederholungen dieser kleinen Schritte wird das junge Pferd mit den Einzelschritten vertraut.

Eine Trainingseinheit muss dabei nicht lange dauern; machmal sind wir nach 5 Minuten durch und beenden das Training. Es kommt auf die Häufigkeit der Wiederholungen an und nicht auf die reine Trainingszeit. Das junge Pferd empfindet dieses Training daher nicht als Arbeit, sondern eher als Abwechslung, die es gerne annimmt.

Mit dem Verladetraining können Sie nicht früh genug beginnen.

Weiterlesen: Fohlen / junges Pferd verladen: Verladetraining spielerisch (Windhagen)

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Verladetraining nach Pat Parelli oder Monty Roberts

Sofern ein Verladetraining als praktischer Anwendungsfall im Rahmen eines Parelli-Kurses angeboten wird, ist das ganz bestimmt eine gute Sache. Umgekehrt sollte ein Verladetraining aber nicht voraussetzen, dass man ein bestimmtes Parelli-Level erreicht haben muss. Denn Pat Parellis 7 Games vermitteln eine erfolgreiche Art des Umgangs mit Pferden, die man nicht ‚mal so schnell‘ erlernen und authentisch praktizieren kann.

Daher haben wir uns für unser Verladetraining nur zwei der Parelli-Spiele und auch davon nur jeweils einen Teil herausgenommen: Aus dem Driving Game das Hinterhand-Kreuzen und aus dem Yo-Yo Game das Rückwärtsweichen. Diese beiden Teil-Spiele lassen sich leicht erlernen, sind wirksam und können gut dosiert auch unter beengten Verhältnissen (z.B. auf Turnier-Hängerplätzen) verwendet werden.

Monthy Roberts hat mit seinen Büchern sehr viel für einen besseren Umgang von Menschen mit Pferden getan. Demgegenüber halten wir von seiner in Vorführungen gezeigten Methode des Verladens nichts. Wir sehen keinen Sinn darin, das Pferd zunächst einmal in den Fluchtmodus zu bringen. Wie soll es dabei lernen, dass kooperatives Verhalten eine Alternative zu Flucht ist? Lernen kann ein Pferd nur in einer entspannten Atmosphäre. Nur so kann es die Konsequenzen unkooperativen Verhaltens bewusst wahrnehmen und bewerten. Es kann – und es muss – sich dadurch immer zwischen Folgsamkeit und Widersatz entscheiden. Folgsamkeit wird belohnt, Widersatz mit pferdegerechter Zusatzarbeit sanktioniert.

Und schließlich braucht die Monthy Roberts Methode einen Round Pen, der nicht immer vorhanden oder geeignet ist (Höhe, Stabilität).

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Berichte und Videos zufriedener Kunden

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Weitere Kunden, die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben:

  • Claudia und Dina-Dana – Hennef-Westerhausen
  • Bodo und Ozymandias – Weilerswist
  • Cornelia und Nemo – Kreuztal
  • Susanne und Skelmir – Rottbitze
  • Natalie und Fury – Köln-Seeberg
  • Anette und Crospy – Köln-Seeberg
  • Cayenne, Cézanne und Karin – Tscheppach (Schweiz)
  • Sarina und Myriam – Kyburg-Buchegg (Schweiz)
  • Estevan und Sabine – Neunkirchen-Seelscheid
  • Blizzard und Isabelle – Hennef-Westerhausen
  • Harpa und Katja – Hennef-Hahnenhardt
  • Paco, Karin und Hanns – Neuss
  • Solitaire und Jasmin – Leopoldshöhe
  • Silfra und Susanne – Asendorf
  • Dandelius und Ute – Mainz-Laubenheim
  • Aragon und Anke – Reiferscheid
  • Walou und Anne – Neunkirchen-Altenseelbach
  • Borodina und Bettina – Niederkassel
  • Daiquiri und Yasmin – Mannheim-Seckenheim
  • Amigo und Birgit – Stadecken-Elsheim
  • Arthus und Daniela – Rheinbach-Flerzheim
  • Tamazight und Manuela – Löhnberg-Selters
  • Roberto und Silke – Neunkirchen-Seelscheid
  • Nelson und Heike – Neunkirchen-Seelscheid
  • Cajenn und Corinna – Hilden
  • Almfee und Sabine – Köln-Langel
  • Morelle und Anna – Köln-Langel
  • Max und Isolde – Hürth
  • Diablo und Clarissa – Hürth

 

 


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